Riegel vor! Sicher ist sicherer!

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Gegen Einbrecher und für Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden. Riegel vor!

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche angestiegen. Die hohe Mobilität der Täter führt dazu, dass es kaum Schwerpunkte gibt und fast alle Städte und Gemeinden betroffen sind. 54942 Wohnungseinbrüche sind für 2013 registriert. Die NRW-Polizei schiebt den Tätern einen Riegel vor – unter Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger.

Kern der Kampagne der NRW-Polizei ist der dreifache Riegel gegen Einbrecher: Wohnung sichern, aufmerksam sein, Polizei via 110 rufen.

Gute Riegel vor Fenstern und Türen führen häufig dazu, dass Täter ihre Einbrüche schon frühzeitig abbrechen. Einbrecher wollen schnell ins Haus einsteigen. Eine gute Sicherung bedeutet Verzögerung und damit ein erhöhtes Risiko für die Täter.
Die Polizei berät gerne, welche Sicherungsmethoden individuell am besten passen.
Jeder Bürger kann zusätzlich auch einen aktiven Beitrag zur Verhinderung von Einbrüchen leisten. Dabei gilt immer: aufmerksam sein! Eine Kultur des Hinsehens und Handelns macht es den Dieben schwer. Wer seine Umgebung und Nachbarschaft im Auge behält, verdächtige Personen oder Geschehnisse wahrnimmt, sollte dies sofort der Polizei via 110 mitteilen. Dieses Verhalten hilft sehr effektiv, den Tätern noch vor der Tat das Spiel zu verderben.

Eines muss jedem klar sein:
Einbrecher steigen nicht nur nachts und zu Urlaubszeiten in Häuser ein. Häufig geschieht dies gerade dann, wenn die Bewohner „nur mal kurz weg“ sind. Die Täter haben es eilig und nutzen jede günstige Gelegenheit.

In jeder Polizeibehörde werden maßgeschneiderte und ortsspezifische Konzepte umgesetzt. Darüber hinaus arbeiten die Polizeidienststellen auch überregional zusammen, um den Informationsfluss zu optimieren. So sind Tatzusammenhänge und Tatserien leichter erkennbar.

Wenn Polizei und Bürger zusammenarbeiten, kann Einbrechern der Riegel vorgeschoben werden.

Kein Einbruch

Einbruchschutz wirkt!

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Im Jahr 2013 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut angestiegen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet rund 150.000 Fälle, das ist ein Anstieg von 3,7 Prozent gegenüber 2012. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren, die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden von über 427 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der Einbruchsversuche, also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche, weiter an. Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten. Im Jahr 2012 registrierte die Polizei bundesweit über 56.000 Versuche, 2013 gab es einen Anstieg auf über 60.000. Damit bleiben also rund 40% aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen.

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie darüber, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll vor Einbruch schützen können und welche Sicherungstechnik für Sie geeignet ist. Kostenlose Tipps und Ratschläge erhalten Sie auch bei Ihrer nächstgelegenen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle.

 

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